Ins rechte Licht gerückt

Geht es um die Produktion von Filmen, dann ist auch die Belichtung von großer Bedeutung. Können damit doch sowohl gewünschte Atmosphären sowie gewisse Stimmungen vermittelt werden. Eine der Grundlagen der Belichtung stellt die sogenannte 3-Punkt-Belichtung dar, womit sich selbst mit nur wenigen Lichtquellen bereits brauchbare Ergebnisse erzielen lassen.

Neben der Ausleuchtung und derHelligkeit spielen bei der Belichtung von Filmen stets auch die Schatten eine nicht unbedeutende Rolle. Sind diese doch ebenfalls dazu in der Lage eine Atmosphäre zu erzeugen. Soll nun beispielsweise eine Person in der Mitte eines Raums, mittels einer 3-Punkte-Belichtung, ins rechte Licht gerückt werden, benötigt es dazu verschiedene Lichtquellen.

Führungslicht
Das Führungslicht stellt das wichtigste Licht der Beleuchtung dar und gibt das meiste Licht auf die zu beleuchtende Person ab. Das Licht steht in einem Winkel von etwa 45 Grad direkt neben der Kamera, welche Frontal auf die Person gerichtet ist.

Fülllicht
Das Fülllicht dient in erster Linie zur Aufhellung sowie zur Reduzierung von Schatten, die durch das Führungslicht erzeugt werden. Daher wird zu diesem Zweck ein äußerst weiches Licht verwendet, über dessen Verhältnis zum Führungslicht es verschiedene Auffassungen gibt. Das Fülllicht wird auf der anderen Seite der Kamera in einem Winkel von 15 – 60 Grad positioniert.

Spitzlicht
Als letztes Licht strahlt das sogenannte Spitzlicht aus einem Winkel von 15-45 Grad, schräg hinter der Person auf diese herab. Damit befindet sich das Spitzlicht zumeist gegenüber dem Führungslicht. Dieses Licht dient der deutlicheren Abhebung der zu beleuchtenden Person von dem Hintergrund, um hierdurch mehr Tiefe zu erzeugen. In der Regel beträgt das Verhältnis mit dem dabei gearbeitet wird im Vergleicht mit dem Führungslicht 2:1 oder gar 1:1.

Allerdings bedarf es zur Beherrschung einiger Erfahrung und oft muss man etliche Dinge ausprobieren, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu gelangen.

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